Norbert Mayerhofer

  Ein Artikel von Katerina Teresidi

 

Zwei helle Figuren auf dunklem Hintergrund

 

Die Vielseitigkeit der Kunstschöpfung

Bildender Künstler, Maler, Graphiker, Autor, Gewinner des Wiener Kulturpreises.
Der vielseitige Kulturschöpfer Norbert Mayerhofer erlebt seine Jugend in den 50er Jahren des ökonomischen Wunders und wächst auf im Dritten Wiener Gemeindebezirk, sowie im familiären Zweitwohnsitz in Krems an der Donau.
Er ist der (m)-Teil der Künstlerassoziation „Freigeist m. p. h.“, in welcher er gemeinsam mit zwei weiteren Wiener Autoren, Harald Pesata (p) und Christian Hemelmayr (h) Lesungen in Mundart veranstaltet, welche Fröhlichkeit verbreiten, aber auch den unangenehmen Themen in der Gesellschaft nachgehen.

Seine Künstlerische Ausbildung erhält in den 60er Jahren einen Impuls im Privatunterricht bei Adolf Frohner, anschließend promoviert Mayerhofer beim Bildhauer Heribert Rath und setzt sein privates Studium Anfang der 70er Jahre in der Gamsburg Akademie bei Sepp Gamsjäger fort.

Als selbstständiger Kulturschaffender begründet er 2007 zusammen mit Micha Löhne die Kunstgruppe “ML | art”, die ihren Schwerpunkt auf konzeptuelle Kunst setzt. 2008 entdeckt er sein Interesse für die Radierung und traditionelle Reliefmalerei, sowie dreidimensionale Multi-Media-Arbeiten.

Von seinem derzeitigen Wohnsitz und Arbeitsplatz im Waldviertel aus nimmt er als freischaffender Künstler regelmäßig an Ausstellungen im In- und Ausland teil, deren Zahl heute bereits mehr als 150 Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und den USA übersteigt.
Gleichzeitig ist er Mitglied der „Kunstraumarcade“, „grenzArt“, des „KNH-Kulturnetzwerks Hernals“, sowie der „Kulturvernetzung NÖ“.

In seinem Schaffensprozess beschäftigt sich der Künstler mit individiuellen Parallelrealitäten, die aus kryptischen Aussozialtionen heraus entstehen und logischen Gesetzen widersprechen. Aus diesem Grund wird seine Kunst oft als surreal bezeichnet, obwohl sie konzeptuellen Ursprungs ist. Die visualisierten Vorstellungen des Künstlers haben ein gemeinsames Ziel: die alltägliche Wahrnehmungsweise zu durchbrechen und die gewohnte Sicht der Dinge mithilfe eines reflexiven Prozesses zu ​hinterfragen, wobei das Kunstwerk den dialektischen Prozess auslöst.

Mayerhofer arbeitet in Serien, die parallel nebeneinander über Jahre hinweg vervollständigt werden. Manche davon sind beinahe realistisch, andere hingegen stark reduziert. Der Reiz des Kunstschaffens besteht dabei im Spiel mit verschiedenen Stilen.

https://mayerhoferart.wixsite.com/norbert-mayerhofer/about

Portraitfoto

 


 

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